Lesehilfe versus Lesebrille – Warum man gerade beim Lesen auf gute Qualität achten sollte

Lesebrillen im Alltag

Wenn die Arme beim Lesen immer länger werden und man sich im Restaurant die Speisekarte vorlesen lassen muss, weil man bei Kerzenschein die Schrift so schlecht erkennen kann. Oder die Schriftgröße im Handy lässt sich nicht mehr größer  stellen. Spätestens dann ist es Zeit für eine Lesebrille. Schließlich hat man sich kurzfristig mal bei einem Freund*in eine Lesebrille geliehen, aufgesetzt und festgestellt: „Oh, da steht ja wirklich was.“ In diesem Fall ist oftmals der erste Gang in eine Drogerie. Denn man braucht schließlich erst einmal „was ganz einfaches“. Es ist ja auch „nur zum Lesen“ und mit so einer Lesehilfe in +1,0 kann man nicht viel verkehrt machen. Oder etwa doch?!

Fakten über Fertig-Lesebrillen

Hier ein paar Fakten über sogenannte Fertiglesebrillen oder Lesehilfen und warum sie nicht unbedingt das Mittel der Wahl sein sollten. Fertiglesebrillen haben rechts und links immer die gleiche Sehstärke. Doch unsere Augen sind nicht immer gleich. Oft benötigt ein Auge eine andere Sehstärke. Benutzen Sie trotzdem über einen längeren Zeitraum eine Fertiglesebrille, so kann dies dauerhaft zu Kopfschmerzen führen. Denn die Augen versuchen das Sehungleichgewicht wieder auszugleichen. Die Sehstärke einer einfachen Lesehilfe ist auf einen durchschnittlich festgelegten Augenabstand eingearbeitet. Jedoch sind unsere Gesichtshälften rechts und links nicht immer gleich. Zudem haben einige einen größeren Augenabstand als andere. Wenn man nun mit einer Fertiglesebrille liest, schaut man durch völlig andere Bereiche im Glas, die dort ganz andere Wirkungen haben.

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Kopfschmerzen und Ermüdung vorprogrammiert

Dies kann dauerhaft zu Kopfschmerzen und Augenermüdungen führen. So macht Lesen wirklich keinen Spaß! Fertiglesebrillen gibt es nur in bestimmten Stärkenabstufungen. Eine passende Stärkenauswahl ist somit nicht möglich. Die Brille ist dann entweder zu stark oder zu schwach oder wegen eines Stärkenunterschiedes rechts zu links gar nicht geeignet. Eine Fehlsichtigkeit wie eine sogenannte Hornhautverkrümmung wird bei einfachen Lesehilfen nicht mit berücksichtigt. Ebenso wenig eine Korrektur mit Minusgläsern, die je nach Fernstärke, auch erforderlich sein kann. Fertige Lesebrillen sind daher nur für den kurzen Gebrauch bei gängigen Stärken geeignet. Etwa wenn man beim Einkaufen mal einen Preis nachlesen möchte. Ansonsten empfiehlt sich eine richtig angepasste Lesebrille! Eine Brille, die nicht nur die passende Glasstärke besitzt, sondern auch auf den individuellen Augenabstand eingeschliffen ist.

Qualität sorgt für bessere Abbildungen und Leichtigkeit beim Lesen

Auch bei Lesebrillen zahlen sich qualitativ hochwertige Gläser aus. Denn Lesen und Arbeiten in der Nähe sind höchst anspruchsvoll für unsere Augen. Entsprechend flach geschliffene Gläser bieten in den Randbereichen eine deutlich bessere Abbildung. Sie sind dünner, leichter und ästhetischer. Eine Super-Entspiegelung sorgt für ein deutlich kontrastreicheres Sehen. Ein zusätzlicher Blaufilter schützt Ihre Augen vor dem schädlichen Blaulicht-Anteil, der von digitalen Medien abgestrahlt wird. Eine entsprechend leichte Brillenfassung sorgt zudem für einen optimalen Tragekomfort, gerade bei längeren Nahtätigkeiten.

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