Digitale Augenbelastung

Warum uns digitale Augenbelastung so oft beschäftigt  und was wir wirklich dagegen tun können! Mal ehrlich: Wie viel Zeit verbringst du täglich vor dem Bildschirm? Ob Laptop, Smartphone, Tablet oder TV, unsere Augen bekommen viel zu tun. Kein Wunder also, dass Begriffe wie „digitale Augenbelastung“, „Augen müde vom Bildschirm“ oder „Was hilft gegen Augenschmerzen am PC?“ ständig bei Google eingegeben werden. Denn so modern und praktisch unsere digitalen Geräte auch sind, sie können unseren Augen echt kräftig zusetzen.

Was ist digitale Augenbelastung eigentlich?

Der Fachbegriff dafür lautet Computer Vision Syndrome (CVS). Und dieser Ausdruck klingt erstmal so trocken, wie er sich anfühlt, wenn du abends nach Stunden vor dem Bildschirm versuchst, etwas in der Ferne scharf zu sehen.
Kurz gesagt: Deine Augen werden müde, weil sie sich ständig auf Bildschirminhalte konzentrieren müssen und das auf relativ engem Raum, ohne echte Pausen. Dabei leiden nicht nur die Augen selbst, sondern oft auch Kopf, Nacken und Schultern.

Die typischen Beschwerden?
✔️ trockene oder gerötete Augen
✔️ verschwommenes Sehen
✔️ Kopfschmerzen
✔️ brennende oder müde Augen
✔️ Probleme beim Fokussieren zwischen nah und fern
✔️ sogar Nacken‑ und Schulterverspannungen

Du denkst nicht mal, wie sehr deine Augen arbeiten bis sie es plötzlich tun… und zwar lautstark!

Warum passiert das überhaupt?

Es gibt ein paar Gründe, warum die digitale Bildschirmarbeit so anstrengend ist:

✔️Du blinzelst weniger: Beim Starren auf den Bildschirm blinkst du deutlich seltener, manchmal bis zu 60 % weniger. Das trocknet die Augen aus, weil die Tränenflüssigkeit nicht richtig verteilt wird.
✔️Ständige Nahfokussierung: Ob Text, Bilder oder Videos – deine Augen müssen sich permanent an unterschiedlich kleine Pixel anpassen, was nervige Ermüdung auslöst.
✔️Ungünstige Bildschirm‑Einstellungen: Zu hell, zu dunkel, zu nah oder gerade nicht ergonomisch – kleine Fehler in der Arbeitsplatzgestaltung machen die Sache noch härter. Das Resultat? Am Ende eines langen Bildschirm‑Tages fühlen sich deine Augen an wie nach einem Marathon.

Die fünf besten Tipps bei Augenbelastung

Das kannst du sofort tun. Tipps, die wirklich helfen Jetzt kommt der wichtige Teil: Was hilft wirklich? Keine Empfehlungen aus dem Kaffeesatz, sondern wissenschaftlich belegte und alltagstaugliche Tricks.

1. Die 20‑20‑20‑Regel – der Klassiker

Das ist so simpel, dass du es sofort tun kannst: Alle 20 Minuten schau für 20 Sekunden auf etwas, das mindestens 6 Meter (20 Feet) entfernt ist. Dieser kurze Blick in die Ferne gibt deinen Augen eine Pause – und lässt die Fokusmuskeln entspannen. Sogar Studien zeigen, dass diese Methode Symptome wie trockene Augen, Schmerzen und Ermüdung verringern kann. Stell dir einen Timer! Schon ein kleiner „Augen‑Beeper“ hilft enorm.

2. Bildschirm optimal einstellen

✔️Helligkeit & Kontrast an deine Umgebung anpassen
✔️Bildschirmhöhe so, dass dein Blick leicht nach unten geht
✔️Abstand ungefähr eine Armlänge (ca. 50–70 cm)

Diese ergonomischen Kniffe sorgen dafür, dass deine Augen nicht gegen unnötige Belastung arbeiten.

3. Blinzeln und zwar bewusst

Wenn wir konzentriert sind, vergessen wir zu blinzeln. Dabei ist dieser einfache Reflex essentiell, damit die Augenoberfläche feucht bleibt und nicht austrocknet. Jeder bewusst ausgeführte Lidschlag hilft!

4. Computer‑ oder Arbeitsbrille

Wenn du täglich viele Stunden vor Screens verbringst, kann eine speziell angepasste Bildschirm‑ oder Computerbrille wahre Wunder wirken.
Solche Gläser sind oft auf die mittlere bis kurze Distanz optimiert und reduzieren die Belastung beim Fokussieren.

5. Bewegung & Pausen sind kein Luxus

Nicht nur deine Augen brauchen Pausen, auch dein Körper. Kleine kurze Spaziergänge, Dehnen, Blickwechsel nach draußen oder ein Fensterblick in die Ferne fördern nicht nur die Augengesundheit, sondern auch dein allgemeines Wohlbefinden.

Und jetzt mal ehrlich…

Wir alle lieben unsere digitalen Geräte! Sie sind Teil unseres Lebens, Arbeitens und Spaßhabens. Aber sie fordern unsere Augen heraus. Die gute Nachricht? Es gibt einfache, alltagstaugliche Dinge, die sofort spürbar Erleichterung bringen. Also: Augen bewusst mit denken und nicht einfach durchhalten. Und wenn die Beschwerden trotz guter Gewohnheiten bleiben: Ab zum Optiker oder Augenarzt, manchmal braucht’s ein Profi‑Check.

Unsere Partneroptiker beraten dich gerne persönlich mit Zeit für deine Fragen, Know-how und Blick fürs Detail.

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